ATI-Catalyst-Treiber manuell installieren

Hier mal eine kleine Anleitung, wie man den Grafikkartentreiber für ATI-Produkte alternativ installieren kann.

Hinweis: Seit Catalyst 9.2 ist dieses Vorgehen nun deutlich einfacher, da der Treiber in seiner korrekten Ordnerstruktur entpackt wird. Er befindet sich im Unterordner LH_INF (32-Bit) bzw. LH6A_INF (64-Bit). Eine komplette Pfadangabe mache ich hier nicht, da diese bei verschiedenen Versionen und für verschiedene Betriebssysteme variiert.

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Es muss nicht immer ein iPod sein

Was mich an Apples Produkten wirklich stört, ist dass sie immer als das Nonplusultra angesehen werden sobald sie erscheinen. Es wird immer so getan, als würde Apple mit jedem Produkt, mit dem sie in ein bestimmtes Marktsegment eindringen, gleich den Markt revolutionieren und alles bisher dagewesene würde nichts mehr gelten. Das mag unter anderem daran liegen, dass den Kunden bei etablierten Marken das Gefühl gegeben wird, auf der sicheren Seite zu sein und nicht die Katze im Sack zu kaufen. Hinzu kommt der Image-Aspekt. Apple-Produkte machen hip und sehen gut aus. Für den Mainstream geht dieses Konzept gut auf, da er offenbar bereit ist, vorgegebene Software (iTunes) zu nutzen und es nicht als Nachteil empfindet, beispielsweise Musik (offiziell) nur mit iTunes auf den iPod transferieren zu können oder bei DRM-geschützen Inhalten viele Freiheiten bei der Benutzung einzubüßen.

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Der optimale Kopfhörer-Sound

Ein Thema, das im Zeitalter der “Generation iPod” nicht vernachlässigt werden sollte ist die Optimierung des Klangerlebnisses beim Hören von Musik mit Kopfhörern. Was viele hierbei nicht wissen, ist dass Musik im Stereo-Format für das Hören mit Lautsprechern ausgelegt ist und daher beim Hören mit Kopfhörern unnatürliche und störende Effekte auftreten können. Eine ideale Lautsprecheraufstellung sieht einen Winkel von 30° zum Hörer vor. Bei Kopfhörern hat man jedoch einen Winkel von 90°. Dies ist aber nicht der einzige Unterschied. Beim Hören mit Lautsprechern hört man auch mit dem linken Ohr was der rechte Lautsprecher spielt und mit dem rechten was der linke spielt. Beim Hören mit Kopfhörern besteht eine unnatürliche Trennung zwischen beiden Kanälen, da das linke Ohr nicht hört, was im rechten Kanal gespielt wird und umgekehrt. Bei Musikstücken mit starker Stereoseparation ruft das ein sehr seltsames Gefühl hervor. Zudem verursacht das Hören mit Kopfhörern bei einer Stereo-Abmischung für Lautsprecher einen “Im-Kopf-Effekt”: Man hat das Gefühl als wäre die Musik im Kopf und nicht außerhalb auf einer gedachten Bühne.

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foobar2000 klingt besser

Ich habe die Überschrift bewusst reißerisch gewählt. Selbst die Entwickler der potenten Audiowiedergabe-Software foobar2000 distanzieren sich von Äußerungen dieser Art. Aufgrund der Tatsache jedoch, dass die meisten Menschen ihr Programm nicht für eine optimale Ausgabe konfiguriert haben, lässt sich zumindest behaupten: foobar2000 kann besser klingen.

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Blogs

Blogs – warum eigentlich? Um auch eins zu haben? Weil man der Welt etwas mitzuteilen hat als kleiner dummer Mensch? Manche behaupten, Blogs seien so etwas wie Seelen-Striptease, wenn man über persönliche Dinge schreibt, und sehen es als einen Versuch an, über die Veröffentlichung irgendeine Form der Verarbeitung oder Bewältigung der beschriebenen Erlebnisse zu betreiben (seien diese als positiv oder negativ empfunden). Und ich stimme zu, im Grunde ist es ein Armutszeugnis, wenn man dies nur mehr dem Internet mitteilen kann, anstatt einem Freund oder Bekannten. Aber darum soll es jetzt eigentlich gar nicht gehen.

Zur ursprünglichen Frage also: Was soll so ein Blog eigentlich?

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Clipping, Kompression und die Krux heutiger Musik

Nicht dass das Thema neu für mich wäre. Seit ich mich mit der Produktion von Musik befasse (~1997) ist mir auch das Problem des Clippings bekannt. Mit Kompression habe ich mich zwar weitaus später befasst, aber das war wohl auch gut so (wie in diesem Kontext später klar werden sollte).

Bevor ich näher auf Clipping und Kompression eingehe, sollte man zunächst verstehen, wie digitales Audiomaterial grafisch in Form einer sog. Wellenform repräsentiert wird und wie man diese grafische Repräsentation auf das beziehen kann, was wir aus unseren Lautsprechern hören, wenn wir Musik hören.

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Linux – Der Test

Wenn Leute über Windows herziehen oder Microsoft beschimpfen, dann erleben mich Leute meist als einen Verteidiger dieser beiden. Es ist nun aber nicht so, dass ich ein eiserner Verfechter von Microsoft oder Windows wäre. Ich habe nur etwas gegen diese populären aber zumeist unfundierten Aussagen à la “Windows ist scheiße”, “Microsoft sucks” oder “Linux ist besser”. Continue reading

Die Welt ist nicht echt!

Ich glaube, ich habe den Beweis dafür gefunden, dass die Welt nicht real sein kann. Aufgrund der großen Anzahl an Menschen, die inzwischen auf diesem Planeten leben, reicht die Rechenkapazität des Universum-Emulators offenbar nur noch mit Tricks aus; Tricks wie man sie von SpeedTreeTM oder Star-Wars-Filmen kennt, mit deren Hilfe man große Anzahlen von identischen Objekten ressourcenschonend darstellen kann. Continue reading

Eine unverhoffte (und ebenso vorbereitete) Jam

Heute Abend meldete sich ein alter Kumpel kurz per Telefon an, dass er in den nächsten 20 Minuten vorbei käme, was er auch tat. Er wollte seine alte E-Gitarre abholen, da er in dem Haus, in dem er momentan wohnt, ein paar musikalische Leute gefunden hat. Ich erzählte ihm von der Möglichkeit, eine E-Gitarre am Computer anzuschließen und habe ihn dann auch gleich etwas spielen lassen. Dazu spielte ich Schlagzeug am Keyboard. Ich habe einfach irgendwann den Aufnahmeknopf gedrückt und den ganzen Kram aufgezeichnet. Was man da hören kann, ist sicherlich alles andere als (ab)gestimmt und sauber. Zudem hatte er auch seit Ewigkeiten keine Übung mehr. Das Ergebnis kann man hier als MP3 herunterladen. Viel Spaß damit, aber erwartet keine Wunder. ;)

lutz-jam.mp3