Loudness War und Metal

Heute möchte ich mal wieder das Thema Loudness War rauskramen und von einer etwas anderen Seite beleuchten. Dieser Eintrag richtet sich vor allem an die Leute, denen Musik eigentlich nie laut genug sein kann und die sich daher fragen mögen, was denn an lauteren Alben auszusetzen sein soll. Ich beginne mit einer Analogie zur Veranschaulichung.

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Verlustbehaftet verlustfrei: lossyWAV

MP3 ist kein Allzweckformat

Das MP3-Format mag zwar für die meisten Fälle ausreichen, aber es ist wie auch JPEG oder MPEG ein reines Endanwenderformat, das sich nicht sonderlich gut zur Weiterverarbeitung eignet. Mit Weiterverarbeitung ist im Grunde alles gemeint, was den Klang hörbar verändert, wie z.B. das Anwenden eines Equalizers oder (wie in meinem Fall) die Anpassung für das Hören mit Kopfhörern.

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Es muss nicht immer ein iPod sein

Was mich an Apples Produkten wirklich stört, ist dass sie immer als das Nonplusultra angesehen werden sobald sie erscheinen. Es wird immer so getan, als würde Apple mit jedem Produkt, mit dem sie in ein bestimmtes Marktsegment eindringen, gleich den Markt revolutionieren und alles bisher dagewesene würde nichts mehr gelten. Das mag unter anderem daran liegen, dass den Kunden bei etablierten Marken das Gefühl gegeben wird, auf der sicheren Seite zu sein und nicht die Katze im Sack zu kaufen. Hinzu kommt der Image-Aspekt. Apple-Produkte machen hip und sehen gut aus. Für den Mainstream geht dieses Konzept gut auf, da er offenbar bereit ist, vorgegebene Software (iTunes) zu nutzen und es nicht als Nachteil empfindet, beispielsweise Musik (offiziell) nur mit iTunes auf den iPod transferieren zu können oder bei DRM-geschützen Inhalten viele Freiheiten bei der Benutzung einzubüßen.

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Der optimale Kopfhörer-Sound

Ein Thema, das im Zeitalter der “Generation iPod” nicht vernachlässigt werden sollte ist die Optimierung des Klangerlebnisses beim Hören von Musik mit Kopfhörern. Was viele hierbei nicht wissen, ist dass Musik im Stereo-Format für das Hören mit Lautsprechern ausgelegt ist und daher beim Hören mit Kopfhörern unnatürliche und störende Effekte auftreten können. Eine ideale Lautsprecheraufstellung sieht einen Winkel von 30° zum Hörer vor. Bei Kopfhörern hat man jedoch einen Winkel von 90°. Dies ist aber nicht der einzige Unterschied. Beim Hören mit Lautsprechern hört man auch mit dem linken Ohr was der rechte Lautsprecher spielt und mit dem rechten was der linke spielt. Beim Hören mit Kopfhörern besteht eine unnatürliche Trennung zwischen beiden Kanälen, da das linke Ohr nicht hört, was im rechten Kanal gespielt wird und umgekehrt. Bei Musikstücken mit starker Stereoseparation ruft das ein sehr seltsames Gefühl hervor. Zudem verursacht das Hören mit Kopfhörern bei einer Stereo-Abmischung für Lautsprecher einen “Im-Kopf-Effekt”: Man hat das Gefühl als wäre die Musik im Kopf und nicht außerhalb auf einer gedachten Bühne.

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foobar2000 klingt besser

Ich habe die Überschrift bewusst reißerisch gewählt. Selbst die Entwickler der potenten Audiowiedergabe-Software foobar2000 distanzieren sich von Äußerungen dieser Art. Aufgrund der Tatsache jedoch, dass die meisten Menschen ihr Programm nicht für eine optimale Ausgabe konfiguriert haben, lässt sich zumindest behaupten: foobar2000 kann besser klingen.

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