Die “grüne” Skype-Alternative: XMPP

XMPP ist eigentlich nichts neues. Vielen besser bekannt unter der Bezeichnung Jabber, gibt es dieses offene und patentfreie Protokoll, das in seiner Ursprungsform für Instant-Messaging ausgelegt war, inzwischen aber auch Chats mit mehreren Teilnehmern sowie IP- und Videotelefonie unterstützt, schon etliche Jahre. In diesem Artikel möchte ich die wesentlichen Vorteile gegenüber anderen Protokollen und Anbietern erläutern und warum sich ein Umstieg langfristig für alle lohnt.

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Die dunkle Seite von Skype

Bevor das Instant-Messaging-Programm Skype auf den Markt kam, dominierten andere Programme, allen voran ICQ (anfangs Mirabilis, später AOL), sowie MSN (Microsoft), AIM (AOL) und YIM (Yahoo) die Instant-Messaging-Landschaft. Das war Anfang des letzten Jahrzehnts. Aufgrund der Vielfalt der verschiedenen IM-Protokolle kamen sog. Multi-Protokoll-Messenger wie Trillian oder Miranda auf, die die Möglichkeit boten, all diese verschiedenen Protokolle in einem Programm zu nutzen mit einer einheitlichen Oberfläche und Bedienung. Es war daher ziemlich egal, wer welches Protokoll nutzte. Man war weder gezwungen, mehrere Programme zu installieren, noch eine bestimmte Oberfläche nutzen zu müssen.

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Windows 8

Bisher konnte man mich als “Early Adopter” bezeichnen, was den Wechsel auf das jeweils neueste Microsoft-Betriebssystem angeht. Die einzige Ausnahme stellt Windows XP dar, auf das ich erst nach Erscheinen des ersten Service-Packs von Windows 2000 umgestiegen bin. Sogar das viel gescholtene Windows Vista habe ich die drei Jahre bis Windows 7 zufrieden eingesetzt, da es für mich durchaus relevante Neuerungen bot, allem voran das neue Audiosystem. Nun steht Windows 8 vor der Tür, aber ich bin alles andere als enthusiastisch, nachdem ich die finale Ausgabe nun ausgiebig getestet habe. Windows 8 wird das erste Microsoft-Betriebssystem sein, das ich sehr wahrscheinlich nicht nutzen werde.

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BitTorrent für den privaten Dateiaustausch

Alle, die bisher FTP oder Instant-Messenger zum Versenden größerer Dateien an Freunde verwendet haben, können sich mal BitTorrent als Alternative ansehen. Der Vorteil dieser Methode ist zum einen, dass mehrere gleichzeitig herunterladende Freunde sich gegenseitig beschleunigen, und zum anderen, dass die Datenintegrität sichergestellt ist. Fehlerhafte Downloads kann es bei dieser Methode aufgrund der ständigen Integritätsprüfungen bei den BitTorrent-Clients nicht geben.

Es folgt eine kleine Anleitung für den Client µTorrent, die erläutert wie man darüber eigene Daten für andere verfügbar machen kann:

  1. µTorrent starten
  2. Strg+N drücken oder über das File-Menü “Create New Torrent…” wählen
  3. Eine Datei oder ein Verzeichnis als Quelle auswählen
  4. Als Tracker die auf PublicBitTorrent gelisteten URLs verwenden und jeweils mit einer Leerzeile trennen
  5. Die Häkchen für “Start seeding” und “Private torrent” setzen
  6. Auf “Create and save as…” klicken

Man beginnt dann sofort zu seeden und kann anderen die erstellte Torrent-Datei schicken.

Mehr Sicherheit beim Surfen

Die jüngste Meldung darüber, dass Hacker es wieder einmal geschafft haben, schadhaften Code auf eigentlich glaubwürdigen Websites zu installieren (darunter die Site eines bekannten A/V-Herstellers), hat mich dazu bewogen, nun ein paar Tips zu geben, wie man sich besser gegen Schadcode aus dem Internet schützen kann. Zusätzlich helfen die beschriebenen Maßnahmen auch gegen ein Ausspionieren der Nutzungsgewohnheiten.

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ATI-Catalyst-Treiber manuell installieren

Hier mal eine kleine Anleitung, wie man den Grafikkartentreiber für ATI-Produkte alternativ installieren kann.

Hinweis: Seit Catalyst 9.2 ist dieses Vorgehen nun deutlich einfacher, da der Treiber in seiner korrekten Ordnerstruktur entpackt wird. Er befindet sich im Unterordner LH_INF (32-Bit) bzw. LH6A_INF (64-Bit). Eine komplette Pfadangabe mache ich hier nicht, da diese bei verschiedenen Versionen und für verschiedene Betriebssysteme variiert.

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Clipping, Kompression und die Krux heutiger Musik

Nicht dass das Thema neu für mich wäre. Seit ich mich mit der Produktion von Musik befasse (~1997) ist mir auch das Problem des Clippings bekannt. Mit Kompression habe ich mich zwar weitaus später befasst, aber das war wohl auch gut so (wie in diesem Kontext später klar werden sollte).

Bevor ich näher auf Clipping und Kompression eingehe, sollte man zunächst verstehen, wie digitales Audiomaterial grafisch in Form einer sog. Wellenform repräsentiert wird und wie man diese grafische Repräsentation auf das beziehen kann, was wir aus unseren Lautsprechern hören, wenn wir Musik hören.

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Linux – Der Test

Wenn Leute über Windows herziehen oder Microsoft beschimpfen, dann erleben mich Leute meist als einen Verteidiger dieser beiden. Es ist nun aber nicht so, dass ich ein eiserner Verfechter von Microsoft oder Windows wäre. Ich habe nur etwas gegen diese populären aber zumeist unfundierten Aussagen à la “Windows ist scheiße”, “Microsoft sucks” oder “Linux ist besser”. Continue reading

Die Welt ist nicht echt!

Ich glaube, ich habe den Beweis dafür gefunden, dass die Welt nicht real sein kann. Aufgrund der großen Anzahl an Menschen, die inzwischen auf diesem Planeten leben, reicht die Rechenkapazität des Universum-Emulators offenbar nur noch mit Tricks aus; Tricks wie man sie von SpeedTreeTM oder Star-Wars-Filmen kennt, mit deren Hilfe man große Anzahlen von identischen Objekten ressourcenschonend darstellen kann. Continue reading

Eine unverhoffte (und ebenso vorbereitete) Jam

Heute Abend meldete sich ein alter Kumpel kurz per Telefon an, dass er in den nächsten 20 Minuten vorbei käme, was er auch tat. Er wollte seine alte E-Gitarre abholen, da er in dem Haus, in dem er momentan wohnt, ein paar musikalische Leute gefunden hat. Ich erzählte ihm von der Möglichkeit, eine E-Gitarre am Computer anzuschließen und habe ihn dann auch gleich etwas spielen lassen. Dazu spielte ich Schlagzeug am Keyboard. Ich habe einfach irgendwann den Aufnahmeknopf gedrückt und den ganzen Kram aufgezeichnet. Was man da hören kann, ist sicherlich alles andere als (ab)gestimmt und sauber. Zudem hatte er auch seit Ewigkeiten keine Übung mehr. Das Ergebnis kann man hier als MP3 herunterladen. Viel Spaß damit, aber erwartet keine Wunder. ;)

lutz-jam.mp3